Lina Rohde

...wurde 1990 in Hamburg geboren und ist freischaffende Künstlerin und Performerin, Tänzerin, Mimin und Schauspielerin und lebt in Berlin. Lina Rohde begann in frühen Jahren Klarinette zu spielen und schlug bis zu ihrem 18. Lebensjahr zunächst eine musikalische künstlerische Laufbahn ein. Der Entscheidung sich professionell der Musik zu widmen folgten zusätzlich Unterricht in Klavier, Saxophon und Gesang. Die Faszination für Tanz und Theater brachten kurz vor einem Musikstudium eine Neuorientierung.

Ihr Weg zum Theater begann über den argentinischen Tango, welchen sie im Jahr 2010 als Inspirationsquelle für sich entdeckte. In den folgenden Jahren erarbeitete sie sich ein tiefes Verständnis und große Erfahrung des Tanzes - sowohl in Deutschland, als auch in Argentinien, der Geburtsstätte des Tangos. Durch die Leidenschaft zum Tanz und zur Bewegung fand sie zur ETAGE - eine Schule für darstellende Künste in Berlin. Dort begann sie das Studium des physischen Theaters / Mime und schloss dieses 2016 mit der Abschlussarbeit "Perpetuum Mobile" erfolgreich ab. Bereits während der Ausbildung sammelte sie Bühnenerfahrung mit diversen Performanceprojekten und Produktionen im In.- und Ausland und arbeitet für verschiedene Theater Compagnien, darunter Theater Anu, Bodecker und Neander und Metroccolis. Ihre eigene Theatercompagnie „Phaethon Physical Theatre Company“ gründete sie 2016 mit ihrem Spielpartner Can Kahya.

"In meiner Kunst versuche ich die verschiedenen Disziplinen der darstellenden Künste ineinander zu verweben. Die spezifischen Elemente der Mime, des Tanzes, der Akrobatik und des Schauspiels sollen zielgerichtet eingesetzt ein interessantes und vielfältiges Ganzes ergeben. „

"Ich dachte an ein Labyrinth aus Labyrinthen, an ein gewunden wucherndes Labyrinth, das die Vergangenheit umfasste und auch die Zukunft und das auch die Sterne irgendwie mit einbezog, in diese illusorischen Bilder verloren, vergaß ich mein gehetztes Schicksal“ Borges



Videos

2dark tales


Referenzen

Mitwirkung und Performance

Mai 2013, My Mime Festival, Berlin
"Hommage an Marcel Marceau“ unter der Regie von Lionel Ménard (Pantomime)

seit 2014 Walk Acts als „Menschine“ für Metroccolis

März 2014, die Etage, Berlin
„Pygmalion“ unter der Regie von Jindřiška Křivánková (Physical Theatre)

Juni 2014 , die Etage, Berlin
„Zoetrope“ unter der Regie von JunJun Takahashi (Physical Theatre)

November 2014, Hoftheater Kreuzberg, Berlin
"Jobs 3.0“ mit Grupo Oito unter der Regie von Ricardo de Paula (Tanz)

Mai 2015, My Mime Festival, Prag
„In Out Side“ unter der Regie von Evgeny Kozlov (Physical Theatre)

September 2015, die Etage, Berlin
„Kopflos“ von Mareike Jung (Physical Theatre)

Februar 2016, Cube521 Theater, Marnach
Bühnenassistenz für „Neander und Bodecker“ (Pantomime)

März 2016, Theater Distel, Berlin
Bühnenassistenz für „Neander und Bodecker“ (Pantomime)

April 2016, Kontrapunktfestival, Stettin
„Ovid´s Traum“ von „Theater Anu“ (Physical Theatre)

Juni 2016, My Mime Festival, Warschau
„2DARKTALES“ unter der Regie von Evgeny Kozlov (Physical Theatre)

August 2016, Skulpturen Park, Köln
„Ovid´s Traum“ von „Theater Anu“ (Physical Theatre)

Oktober 2016, die Etage, Berlin
„Perpetuum Mobile“ von Phaethon Company (Physical Theatre)

November 2016, Pfefferberg Theater, Berlin
„Traumzeit“ von „Theater Anu“ (Physical Theatre)

Dezember 2016, Burghoftheater, Lörrach
Bühnenassistenz für „Neander und Bodecker“ (Pantomime)


PERPETUUM MOBILE

Ein Stück von und mit Lina Rohde und Can Kahya

"Phaethon Physical Theatre Company“ wurde 2016 von Lina Rohde und Can Kahya gegründet. Die erste und bisher einzige Produktion „Perpetuum Mobile“ hatte im Oktober 2016 Premiere.

„Perpetuum Mobile“ ist ein Physisches Theaterstück, das seinen Fokus auf das Wechselspiel von Tanz, Schauspiel und Mime legt. Mit poetischen Bildern, die durch Bewegung, Bühnenbild, Licht, Sound und Projektion geschaffen werden, greift das Duo auf Themen und Motive der Liebe, des Vergehens der Zeit, des Todes und der Frage zurück, was nach dem Tod passiert, wenn alles ein sich gegenseitig beeinflussendes und erhaltendes System wäre.